Auszahlung einer Lebensversicherung

Die Lebensversicherung gilt noch immer als die Methode schlechthin, das eigene Geld anzulegen und für das Alter mit Zinsen zu versorgen. Allerdings halten nur die wenigstens Menschen den gesamten Vertragszeitraum durch und lassen sich die Lebensversicherung frühzeitig auszahlen. Bereits dieser Vorgang kann Verlust auf das eigene Kapital erzeugen. Aber wie sieht es aus, wenn man die Laufzeit durchhält?

Die Besteuerung einer modernen Lebensversicherung
Es gibt viele Gründe, die für die Nutzung einer Lebensversicherung als Anlage für das Alter sprechen. Immerhin kann man hier zum Beispiel über 35 Jahre jeden Monat 100 Euro in die Versicherung einzahlen und sich diese mit einem Ertrag von bis zu 150.000 Euro direkt an sich auszahlen lassen. Dieser Ertrag ist jedoch der strittige Punkt bei dem Abschluss einer Lebensversicherung. Wo man das Geld eigentlich für das Alter haben möchte, greift auch der Staat bei dem Ertrag der Lebensversicherung noch einmal zu. Dabei muss die genaue Summe beachtet werden.

Der Staat besteuert dabei nur die Summe, die durch den reinen Ertrag der Anlage dazugekommen ist. Erhält man als Inhaber einer Lebensversicherung nun zum Beispiel die besagten 150.000 Euro mit der Auszahlung der Lebensversicherung, wird der Staat diese mit bis zu 25 % Verstreuern. Dabei handelt es sich um die Kapitalertragssteuer, die alle Gewinne besteuert, die mit Zinsen zu tun haben. Diese Klausel gilt momentan nur für Versicherungen, die nach 2005 geschlossen worden sind. Ältere Lebensversicherungen können in den meisten Fällen noch ohne die besagte Steuer ausgezahlt werden.

Bildquelle: Flickr/By Gruenemann, CC

Dieser Artikel wurde am 25. Oktober 2012 um 16:42in den Kategorien Geld veröffentlicht. Sie können unsere neuesten Artikel über unseren RSS 2.0 Feed verfolgen. Hinterlassen Sie auch gerne eine Antwort zu diesem Artikel , oder den Trackback zu Ihrer Seite.

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