Russland stellt sich auf eine Rezession ein
Russland möchte sich vor schweren, möglichen Problemen in der Weltwirtschaft wappnen. Seit einiger Zeit fallen bereits die Preise für die relevanteste, russische Exportware Erdöl. In Moskau wird laut des ersten Vize-Ministerpräsidenten Igor Schuwalow mit einem schwächeren Rubel sowie Kürzungen im Haushalt gerechnet, wenn sich die globale Lage der Wirtschaft immer weiter zuspitzt.
Des Weiteren ist Igor Schuwalow der Meinung, dass eine enorme Gefahr durch den aktuellen großen Rückgang des Wachstums im europäischen Bereich bestehe, was man auch an den neuen Preisen für Rohstoffe merken würde. Dennoch sei Russland in das Schicksal bzw. in die Probleme der Euro-Währung nicht verwickelt. Dabei meint er, dass die Gefahren offensichtlich sind. Zum einen ist die Nachfrage nach den Produkten wie Erdöl enorm hoch, jedoch sinken gleichzeitig die Preise wie im Jahre 2008 während der Wirtschaftskrise. Zurzeit sei dies noch nicht wichtig, dennoch müsse sich Russland auf mögliche wirtschaftliche Probleme einstellen.
Im Jahre 2008 wurden seitens der russischen Regierung viele Milliarden Dollar investiert, damit ihnen der Rubel erhalten bleibt. Ein Jahr später, sprich, 2009 war ein enormer Rückgang der Wirtschaftsleistung vorhanden. Hierbei lag das Wachstum bei rund 4 Prozent. Jedoch ist Russland bei einem erneutem Auftreten deutlich besser vorbereitet. Zum heutigen Zeitpunkt habe Russland laut Igor Schuwalow kaum Schulden und einen unabhängigen Rubel. Seiner Meinung nach sei ein Ölpreis bis 90 Dollar angemessen, wobei zurzeit der Preis für ein Barrel bei 96 Dollar in Europa liegt. Durch die Rückkehr von Wladimir Putin als Präsident befürchten zahlreiche Anleger, dass die neuen Wirtschaftsformen nicht umgesetzt werden. Dennoch möchte Russland laut Igor Schuwalow eine offene Wirtschaft gestalten und diese verbessern.
Dieser Artikel wurde am 20. Juni 2012 um 12:11in den Kategorien Politik, Wirtschaft veröffentlicht. Sie können unsere neuesten Artikel über unseren RSS 2.0 Feed verfolgen. Hinterlassen Sie auch gerne eine Antwort zu diesem Artikel , oder den Trackback zu Ihrer Seite.
