Weltwirtschaftskrise erreicht Modelabel Puma

Wer dachte die gerade dagewesene Wirtschaftskrise sei vorbei, der täuscht sich. Ein weiteres Opfer, schon im ersten Quartal des heurigen Jahres 2012 wurde unerwartet getroffen. Die Rede ist von niemand geringerem als dem Weltkonzern PUMA. Um etwa ganze fünf Prozent fiel der Konzerngewinn im ersten Quartal. Anders als durch Reuters befragte Analysten fiel der Gewinn lediglich auf 73,9 anstatt 76,3 Millionen Euro. Das Unternehmen erlitt zudem auch noch ein gewaltiges Umsatztief.

Das Sportartikelunternehmen mit der springenden Raubkatze verzeichnete zwar Erlöse plus ganze sechs Prozent. Experten jedoch erwarteten noch mehr. Auch die Rohertragsmarge sank um mehr als einen Punkt auf 51,2 Prozent. Wirft man jedoch einen Blick auf PUMAs Konkurrenz, Adidas und Nike, ist dieser Wert doch nicht so schlecht.

Der Konzernchef Franz Koch wies die Schuld der Umsatz sowie Gewinneinbüsungen der Finanz und Schuldenkrise, jedoch auch dem späten Wintereinbruch zu, wodurch die heurige Frühjahrskollektion erst später vom Markt geordert worden war. Allein der Europa-Umsatz wich um zwei Prozent. Die Folge für den Konzern ist nun eine Zentralisierung etlicher Geschäftsaufgaben sowie sämtliche Geschäftabläufe zu verschlanken.

 

In der Führung gab es somit auch einen Wechsel. Sergio Bucher, bisher zuständig für das globale Einzelhandelsgeschäft, bringt jetzt eine frische Brise als Geschäftsführer in Europa.

Neben dem gewaltigen Umsätzen in Amerika und Asien hofft Bucher nun, durch die Fußballeuropameisterschaft in Polen und der Ukraine und den Olympischen Spielen in London, den Umsatz um mindestens zehn Prozent in Europa steigern zu können, somit soll der prozentsatz dann zweistellig werden. Analysten beschwichtigen ihn bei dieser Meinung.

Dieser Artikel wurde am 26. April 2012 um 11:15in den Kategorien Modewelt veröffentlicht. Sie können unsere neuesten Artikel über unseren RSS 2.0 Feed verfolgen. Hinterlassen Sie auch gerne eine Antwort zu diesem Artikel , oder den Trackback zu Ihrer Seite.

Info über den Autor

Als Gründer vom Infomagazin Nilenews.tv schreibe ich viele Artikel, befasse mich mit diversen Themen. Hauptaugenmerk der Arbeit liegt auf dem Finanzmarkt, der EU-Krise sowie weiteren Berichterstattung.

2 Comments

  1. Tatsächlich befinden wir uns eher in eine Dauerkrise. Der private Konsum hat dadurch natürlich auch gelitten. Aber die Krise ist vermutlich noch lange nicht vorbei, denn insbesondere die Überschuldung der Staatsfinanzen wird auch die Wirtschaft weiterhin beeinträchtigen. Da dürfte es nicht nur Puma treffen…

    • Da muss man zustimmen. Aus der krise sind wir noch lange nicht raus, auch wenn Herr Schäuble, Ben Bernanke und andere einem was davon erzählen, die Realität sieht ganz anders aus. Jeder sollte sich deswegen auf viel Schlimmeres einstellen und vorbereiten.

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